Verletztenanhängekarte
Die Verletztenanhängekarte dient bei Großschadensereignissen der Dokumentation, der Registrierung und der Kategorisierung nach Behandlungsprioritäten im Rahmen der Patientensichtung. Zudem wird durch die Verwendung der Suchdienstkarte auch die Nachverfolgbarkeit des Patientenverbleibs gewährleistet. Bei Verwendung der Verletztenanhängekarte wird jedem Patienten eine individuelle Patientennummer zugeordnet.
Sichtung
Dokumentation
Die Verletztenanhängekarte ist die Kurzform der bekannten Sanitätsdienst- bzw. Patientenprotokolle. Hierbei ist auf eine vollständige Dokumentation aller erhobenen Daten und ermittelten Informationen zu achten.
Auf der Vorderseite der VAK sind neben den Patientendaten auch die Ergebnisse der Sichtungen sowie ärztliche Anweisungen für den Transport des Patienten vorgesehen. Die Rückseite der VAK dient der Dokumentation der Verletzungen sowie der durchgeführten Maßnahmen und der ermittelten Vitalwerte.
Die Verletztenanhängekarte begleitet den Patienten ins Krankenhaus und wird dort Teil der Patientenakte.
Registrierung
Bei einem Großschadensereignis mit vielen Verletzten/Betroffenen ist die Registrierung der betroffenen Personen eine wichtige Aufgabe. Es muss gewährleistet werden, dass nachvollzogen werden kann, wann welcher Verletzte wohin gekommen ist. Denn zu den Satzungsgemäßen Aufgaben des DRK/BRK gehört auch der Suchdienst bzw. die Personenauskunft.
Hierfür ist in der Verletztenanhängekarte eine Suchdienstkarte innenliegend. Diese muss neben der Verletztenanhängekarte zwingend ausgefüllt werden.
Die Vorgehensweise und die einzelnen notwendigen Schritte erläutern wir euch auf einer Folgeseite. Einfach auf die Suchdienstkarte klicken.



